AKTUELLE AUSGABE

Energie

Abbildung zum Fachartikel »Graue Energie minimieren, Lebens- und Wohnqualität verbessern«
© Michael Heinrich

 

Achim Pilz

Graue Energie minimieren, Lebens- und Wohnqualität verbessern

Der Genossenschaftswohnbau wagnisART


wagnisART ist ein vielfach ausgezeichnetes, zertifiziertes Passivhaus in Stahlbeton-Holz-Hybridbauweise mit 138 Wohnungen sowie vielen Gemeinschafts- und Gewerbeflächen. Forschungen der TU München zu grauer Energie und CO2-Emissionen verschiedener Konstruktionsweisen optimierten die Architektur. Stellschrauben waren Heizung – Lüftung – Sanitär und Stellplätze.


KERNAUSSAGEN

  • Komplexe Volumen mit gutem A/V-Verhältnis
  • Passivhausstandard mit wissenschaftlicher Begleitung
  • Lebenszyklusanalyse bewertet Holzfenster positiv

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Abbildung zum Fachartikel »Richtungsweisende Bau- und Dämmstoffe«
© FNR

 

Viktor Miruchna, Julian Schwartzkopff

Richtungsweisende Innovationen in der Wärmedämmung

Nachhaltige Bauwende umsetzen


In diesem Artikel stellt die Deutsche Umwelthilfe die Projektergebnisse des DBU-geförderten Projekts »Innovationen Wärmedämmung« vor, welches das Ziel hatte, die nachhaltige Bauwende voranzubringen. Wir zeigen damit eine Zusammenstellung richtungsweisender Innovationen im Bereich der Bau- und Dämmstoffe, Bauweisen sowie Recyclingkonzepte und geben Handlungsempfehlungen zur Stärkung umweltfreundlicher Lösungen.


KERNAUSSAGEN

  • Um die Klimaziele noch zu erreichen, muss insgesamt viel mehr gedämmt werden und die Sanierungsrate muss auf deutlich über 2% steigen.
  • Dämmstoffe aus den unterschiedlichsten Materialien amortisieren sich in kurzer Zeit finanziell und ökologisch. Es gibt dennoch deutliche Unterschiede hinsichtlich der Umweltauswirkungen einzelner Materialien.
  • Um die maximalen Umwelt- und Klimaschutzpotenziale zu realisieren, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz, der auch den Ressourcenschutz und den Verbrauch an grauer Energie berücksichtigt.
  • Umweltfreundliche Innovationen müssen verstärkt gefördert werden, um die Bauwende voranzubringen.

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Abbildung zum Experteninterview »Es wird jeweils ein signifikanter Prozentsatz an Energieausweisen bzw. Inspektionsberichten als Stichprobe gezogen«
© DIBt

 

Experteninterview

Anja Rogsch: »Es wird jeweils ein signifikanter Prozentsatz an Energieausweisen bzw. Inspektionsberichten als Stichprobe gezogen«


Seit 2013 ist das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) durch die Gesetzgebung beauftragt, Energieausweise und Inspektionsberichte für Klimaanlagen zu registrieren. Zusätzlich werden vom DIBt jährlich 20 000 bis 35 000 stichprobenartige Kontrollen der Energieausweise durchgeführt.

Im Interview mit Anja Rogsch, Referatsleiterin Wärmedämm-Verbundsysteme, GEG-Registrierstelle beim DIBt, spricht Klaus-Jürgen Edelhäuser über die Stichproben und die sich daraus ergebenden Konsequenzen.

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Brandschutz

Abbildung zum Fachartikel »Herausforderung Brandschutz bei Nachverdichtungen«
© Holzer Kobler Architekturen GmbH

 

Reinhard Eberl-Pacan

Herausforderung Brandschutz bei Nachverdichtungen

Teil 2: Anforderungen zum baulichen Brandschutz bei Dachgeschossausbauten und Aufstockungen


Im ersten Teil dieses Beitrags, erschienen in Ausgabe 5/2021 der Bauen+, wurden die Problemstellen von Nachverdichtungen im urbanen Bereich hinsichtlich der Sicherung bzw. Erstellung ausreichender Rettungswege erläutert. Der zweite Teil beschäftigt sich eingehend mit den Anforderungen zum baulichen Brandschutz bei Dachgeschossausbauten bzw. Aufstockungen.


KERNAUSSAGEN

  • Für Dachgeschossausbauten und Aufstockungen greifen Erleichterungen für den Brandschutz.
  • Trotzdem stellen die Verwendung von Holz, der Wechsel der Gebäudeklasse und der Anschluss raumabschließender Bauteile an den Bestand Problemstellen dar, die frühzeitig betrachtet werden müssen.

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Bauakustik

Abbildung zum Fachartikel »Schallschutz bei Bürogebäuden in Holzbauweise«
© Gigla

 

Birger Gigla

Schallschutz bei Bürogebäuden in Holzbauweise

Teil 2: Hinweise für die Planung


Holzbauten liegen derzeit im Trend und zunehmend werden auch Bürogebäude in Holzbauweise neu errichtet bzw. durch Holzetagen aufgestockt. Bei Bauteilen des Holz-, Leicht- und Trockenbaus entstehen jedoch immer wieder bauakustische Probleme.

Die Absenkung des Mindestanforderungsniveaus für die Trittschalldämmung von Holzdecken gegenüber Massivdecken in der aktuellen Norm DIN 4109-1 trägt nicht zur Vertrauensbildung bei. Teil 2 des Beitrags gibt Hinweise für die Planung.


KERNAUSSAGEN

  • Planungskonzepte im Leicht-, Holz und Trockenbau erfordern die sorgfältige Berücksichtigung der Wechselwirkung zwischen Direktschalldämmung und Flankenschalldämmung.
  • Aufgrund der komplexen Zusammenhänge gewinnen Messungen im Prüfstand an Bedeutung: Die Normenreihe DIN EN ISO 10140 ist im September 2021 neu erschienen.
  • Auch Ergebnisse von Prüfstandmessungen sind im Kontext der individuellen flankierenden Situation zu bewerten.

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Gebäudetechnik

Abbildung zum Fachartikel » Sonderfall Versickerung ohne Sickermulde«
© Mall

 

Klaus W. König

Sonderfall Versickerung ohne Sickermulde

Sickertunnel und Filterschacht im Untergrund, preiswert durch Betonfertigteile


Für die Versickerung des Regenwassers sind bewachsene Mulden die erste Wahl. Der Reinigungseffekt durch den darunter liegenden Oberboden ist ausreichend, wenn der Niederschlag unbelastet ist. Die Ausführungskosten sind moderat, eine Erlaubnis der Wasserbehörde ist oft nicht erforderlich. Doch was tun, wenn die Aufgabe vom Regelfall abweicht?


KERNAUSSAGEN

  • Bei fehlendem Platz für Sickermulden sind alternativ unterirdische Sickertunnel möglich, wenn ein dafür zugelassener Filterschacht vorgeschaltet wird.
  • CaviLine-Sickertunnel sind zur Inspektion begehbar. Regelmäßige Wartung ist nur für den Filterschacht erforderlich.
  • Die Fläche über CaviLine-Sickertunnel ist bereits bei geringer Überdeckung befahrbar.

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Abbildung zum Fachartikel »Innovativer Hotelneubau in Garmisch-Partenkirchen«
© Hotel »Werdenfelserei« in Garmisch-Partenkirchen

 

Eva Maria Mittner

Innovativer Hotelneubau in Garmisch-Partenkirchen

Interessante Architektur mit Holz und Beton, verbunden mit einem ausgeklügelten Energiekonzept


In enger Zusammenarbeit mit den Architekten realisierten die ambitionierten Eigentümer den Hotelneubau »Werdenfelserei« binnen rund 15 Monaten Bauzeit. Wichtig war den Bauherren die eindeutige Distanzierung zu einem austauschbaren Allerweltstil. Fokussiert wurde dagegen auf ein erholsames »Wohlfühl-Zuhause auf Zeit«, unterstrichen durch modernen Touch und ausgereifte Technik.

Das ist gelungen, wenn auch nicht gleich auf Anhieb, denn bis alle Ideen durchgeplant, en détail besprochen und schließlich genehmigt waren, dauerte es rund zwei Jahre.


KERNAUSSAGEN

  • Das Material Holz dominiert das architektonische Erscheinungsbild. Ergänzt wurde das Bauwerk durch Stampfbeton, eine Jahrhunderte alte Bauweise.
  • Der Beton wird schichtweise eingefüllt und »gestampft« und somit verdichtet – die Schichten enthalten keinen Stahl. Diese Bauweise ist besonders dauerhaft
  • und spart graue Energie.

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