Online-Veranstaltung »Radon-Forum Baden-Württemberg: Vernetzen, Bauen, Schützen« am 28. April 2021

Das Radon-Forum Baden-Württemberg der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg ist ein Netzwerk rund um das Thema »radonsicheres Bauen und Sanieren«.

Expertinnen und Experten der LUBW, des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und der freien Wirtschaft informieren zu rechtlichen Vorgaben und technischen Lösungen im Zusammenhang mit dem Innenraumschadstoff Radon. Radonschutz leistet einen wichtigen Beitrag zum gesunden und nachhaltigen Bauen und ist seit dem Jahr 2019 verpflichtend.

Die erste Fachtagung des Radon-Forums findet am 28. April 2021 von 9.00 bis 13.00 Uhr online statt.

Zielgruppen:

  • Bau- und Handwerksunternehmen
  • Architektur- und Planungsbüros
  • öffentliche und private Immobilienverwaltungen
  • Fachbehörden
  • Radonfachleute


Was bietet das Radon-Forum?

  • Vernetzung aller am Bau beteiligten Fachleute und Behörden
  • Vorträge zu Radon, Radonvorsorgegebieten und technische Regeln in der Bauausführung
  • Erfahrungsaustausch über erprobte und neue bautechnische Lösungen
  • Informationen über gesetzliche Vorgaben zum Schutz vor Radon

Interessierte können sich bis zum 16. April 2021 über die Website www.radon-lubw.de anmelden. Dort steht auch das Veranstaltungsprogramm zum Herunterladen bereit.

Termin

  • 28. April 2021, 9.00–13.00 Uhr


Veranstaltungsort

  • online


Teilnahmegebühr

  • Die Teilnahme ist kostenfrei.


Anmeldung


Mit Anmeldung über die oben angegebene E-Mail bestätigen Sie, dass Sie die Hinweise zum Datenschutz gelesen und verstanden haben und akzeptieren diese.

Nach erfolgreicher Anmeldung wird diese per E-Mail bestätigt. Die Zugangsdaten werden eine Woche vor der Veranstaltung per E-Mail versendet.

Für die Teilnahme an der Fachtagung werden Fortbildungspunkte bei der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und der Architektenkammer Baden-Württemberg angestrebt.



Hintergrundinformation Radon und Gesundheitsschutz

Radon ist ein nicht wahrnehmbares, radioaktives Gas. Es entsteht durch den natürlichen Zerfall von Uran im Boden. Es kann über undichte Stellen in Gebäude eindringen und sich in Innenräumen anreichern. Es gilt als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Der Gesetzgeber hat neue Regelungen zum Schutz vor Radon geschaffen und einen Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m3) für die Radonmenge in Innenräumen festgelegt. Nur Messungen schaffen Klarheit über die Radonsituation in einem Gebäude. Daher wird grundsätzlich empfohlen, Radon zu messen. Als Bewertungsmaßstab der Messergebnisse dient der gesetzliche Referenzwert.

Seit dem Jahr 2020 weisen die Bundesländer Radonvorsorgegebiete aus. Dies sind Gebiete, in denen mit höherer Wahrscheinlichkeit als im Bundesdurchschnitt der Referenzwert für Radon in Innenräumen überschritten wird. Dort gelten besondere gesetzliche Pflichten bei der Errichtung von Gebäuden sowie für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Das Wissen um die Relevanz des Schutzes vor Radon wächst in der Bevölkerung aufgrund der Regelungen, medialer Resonanz sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Bauliche Maßnahmen wie eine energetische Sanierung können die Radonmenge in einem Gebäude erhöhen. Der Radonschutz sollte beim Bauen und Sanieren daher immer mit einbezogen werden. Auch außerhalb der Radonvorsorgegebiete ist das Thema relevant. Radonschutz betrifft alle im Bau- und Immobilienbereich Tätigen: Bau- und Handwerksunternehmen, Architektur- und Planungsbüros, öffentliche und private Immobilienverwaltungen, Fachbehörden sowie Radonexpertinnen und Radonexperten.


weitere Informationen zum Thema Radon

 

LUBW Landesanstalt für Umwelt
Baden-Württemberg
Griesbachstraße 1
76185 Karlsruhe
Telefon: 0721 5600-0
E-Mail: poststelle@lubw.bwl.de
Internet: www.lubw.baden-wuerttemberg.de

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