Neues Wissensportal für solare Wärmenetze

In zunehmend mehr Wärmenetzen kommen solarthermische Großanlagen zum Einsatz. Ein neu gestaltetes Informationsangebot zu solar unterstützten Wärmenetzen hat das Steinbeis Forschungsinstitut Solites zusammen mit internationalen Partnerorganisationen unter www.solare-waermenetze.de erstellt. Kern der Internetplattform ist eine Datenbank, die umfassendes technisches und ökonomisches Know-how verfügbar macht.

Die Zahl solarthermischer Großanlagen in Wärmenetzen nimmt zu. Das Foto zeigt das „Solare Nahwärme-Quartier“, der dritte von vier Bauabschnitten des Münchner Neubaugebiets „Ackermannbogen“.
© Landeshauptstadt München, Foto: Welter

Die Rahmenbedingungen für die leitungsgebundene Wärmeversorgung haben sich geändert. Es geht darum, vermehrt erneuerbare Wärmequellen in Fernwärmenetze einzubinden, vor allem solare Wärme. So wundert es nicht, dass die Zahl solarthermischer Großanlagen in Wärmenetzen stetig zunimmt. Die Solarthermie kommt so langsam in der Fernwärme an, vor allem durch die Entwicklung neuer Technologien der zentralen und dezentralen Einbindung von Solarthermie-Anlagen in die Wärmeversorgung. Hinzu kommen Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die sich mit der technischen Einspeisung, mit Kostenreduktion und Betriebsführung solarisierter Wärmenetze, der Integration thermischer Speicher oder der Flexibilisierung von KWK-Anlagen beschäftigen.

Das Steinbeis Forschungsinstitut Solites hat auf Grundlage seiner langjährigen nationalen und internationalen Projektarbeit ein Wissensportal zusammengestellt, dessen Spektrum von Technikfakten für Profis über das kostenfreie ScenoCalc-Auslegungstool für große Solarthermie-Kollektorfelder bis hin zu Informationsbroschüren und wissenschaftlichen Publikationen reicht.

Die neue Webseite ist ein internationales mehrsprachiges Projekt, an dem rund 25 Partner aus 13 Ländern beteiligt waren. Hervorgegangen ist sie aus dem Portal www.solar-district-heating.eu, das sich seit zehn Jahren für Wissenschaft, Fernwärme- und Solarbranche zur zentralen Anlaufstelle zum Thema solare Wärmenetze entwickelt hat. Es wurde aus den Fördervorhaben SDHp2m (Programm Horizon 2020 der Europäischen Kommission), Solnet 4.0 der Förderinitiative EnEff.Gebäude.2050 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie dem Förderprogramm Trafo BW des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg ermöglicht.

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BINE Informationsdienst

FIZ Karlsruhe GmbH - Büro Bonn
Redaktionsleitung: Dr. Franz Meyer
Kaiserstraße 185-197
53113 Bonn

30.08.2018


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