Technologien für die Energiewende: Berichte übergeben

Stellvertretend für das Projektkonsortium übergab Prof. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal-Institutes, die Ergebnisberichte der BMWi-Leitprojekte „Technologien für die Energiewende“ an Herrn Thomas Bareiß, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen einer Pressekonferenz im BMWi am 25. Juli 2018. Die Ergebnisse liegen nun öffentlich zugänglich vor.

Offizielle Übergabe des Ergebnisberichtes „Technologien für die Energiewende“ an den Staatssekretär im BMWi, Thomas Bareiß © Jutta Perl-Mai, BINE Informationsdienst

Wissenschaftler vom Wuppertal-Institut und der Technischen Universität München unterstützten das BMWi in dem breit angelegten Konsultationsprozess zum neuen, 7. Energieforschungsprogramm mit dem strategischen Leitprojekt „Trends und Perspektiven der Energieforschung“. Der vorliegende Ergebnisbericht „Technologien für die Energiewende“ (TF_Energiewende) zum Abschluss des strategischen Leitprojektes dient als wichtiger Meilenstein.

Das Forschungsprojekt TF_Energiewende liefert einen aktuellen Überblick der zentralen Technologien, die nach heutiger Kenntnis derzeit und künftig für die Ziele der Energiewende benötigt werden. Durch ein Konsortium von drei Verbundpartnern und 30 Technologiepartnern unter Federführung des Wuppertal-Instituts wurden Entwicklungsstatus und Perspektiven der Technologien beschrieben.

Staatssekretär Bareiß hierzu: „Die Energieforschung ist ein strategisches Element der Energiepolitik und unverzichtbar für den langfristigen Erfolg der Energiewende. Sie hat in den letzten Jahren beeindruckende Resultate geliefert, beispielsweise im Bereich Energiespeicher oder hochenergieeffiziente und klimaneutrale Gebäude, aber auch in der Anwendung Erneuerbarer Technologien wurde viel geleistet.“ Er betonte, dass Forschungsanreize nie einschränken und ausgrenzen, sondern freien Raum und Offenheit bieten sollten. Deshalb sei Technologieoffenheit ein grundlegender Faktor für die Zukunft. Die Ergebnisse aus dem strategischen Leitprojekt "Trends und Perspektiven der Energieforschung" liefern belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse zu Potenzialen innovativer Energietechnologien und damit wichtiges Input für das neue Energieforschungsprogramm der Bundesregierung.

Der Politikbericht ist ein Ergebnis des Forschungsvorhabens "Technologien für die Energiewende". © Wuppertal Institut

Ziele der Technologiebewertung

Um die ambitionierten Ziele der Energiewende zu erreichen, muss ein Mix unterschiedlicher Technologien marktreif, bezahlbar und klimafreundlich eingesetzt werden. Eine Reihe erforderlicher Technologien ist bereits bekannt und wird eingesetzt. Darüber hinaus bestehen zentrale Erfordernisse die Technologien weiter zu entwickeln, komplementäre Technologien bereit zu stellen sowie Technologielücken zu schließen. Das Forschungsprojekt setzte mit einer auf Deutschland bezogenen Analyse an, die für 31 Technologiefelder aus dem Energiesektor den Status Quo sowie eine mögliche Entwicklung bis 2030, verbunden mit einem Ausblick auf 2050, berücksichtigt. Die betrachteten Technologien stellen den Stand von Forschung und Entwicklung dar und geben Empfehlungen für den Forschungsbedarf. Aufgrund seiner Bedeutung für die Energieforschung wird der Bericht als Leitprojekt eingestuft.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

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02.08.2018


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